Fotografien, Fotokunst, Fotoausstellungen, München | Die Galerie für Fotokunst der Gegenwart Ingo Seufert zeigt ‘Longing & Belonging / Interiors’ von Fotokünstlerin Ina Otzko. Abgebildet zwei Positano-Motive von Ina Otzko, die hier mit ihrer ersten Einzelausstellung in Deutschland vertreten sein wird… Das Thema der Ausstellung: Zugehörigkeit und damit verbundene Sehnsüchte in Bezug gesetzt in Interiors in Italien… Die Ausstellung geht vom 1.2. bis 22.2., Galerie Ingo Seufert, Schleissheimer Str. 34, München-Maxvorstadt

Museen München, Kunst & Ausstellungen, Fotografie, Foto-Ausstellungen, München | Den großen Architekturbüros Münchens dürfte Sigrid Neubert durch mit ihre kontrastreichen, die Strukturen der Bauten klar herausarbeitenden Architekturfotografien bekannt sein. Seit 1990 widmet sie sich ausschließlich ihrer Leidenschaft, den Naturbildern, bekannt sind vor allem ihre Veröffentlichungen über den Nymphenburger Schlosspark und die megalithischen Tempel von Malta. Mit dieser Ausstellung schafft die mittlerweile in der Nähe von Berlin lebende Fotografin eine Verbindung ihrens früheren Schaffens und den aktuellen Arbeiten. Zu der Ausstellung lud sie befreundete Fotografen ihren Themen zu folgen, die Neue Galerie Dachau zeigt Fotografien von Sigrid Neubert, Marc Berger, Katharina Gaenssler , Manuel Heyer und Bernhard Schurian. Ausstellung vom 31. Januar – 30. März 2014 jeweils Di-So 13-17 Uhr, Neue Galerie Dachau, Konrad-Adenauer-Str. 20, 85221 Dachau.

Ausstellungen,  Künstler, Museen, München | Vorab unsere Empfehlung: die 9 Euro Eintritt sparen und gleich in das wirklich schöne Buch investieren… Ein wundervolles Thema wurde hier in unseren Augen verschenkt. Für Künstler war das Atelier und/oder Wohn-Arbeitshaus schon immer auch ein Kokon, der mit der eigenen künstlerischen Handschrift versehen wurde: Ein Gesamtkunstwerk, das oftmals Architektur, Raumkunst, Malerei und Skulptur verband. Franz von Stuck und sein Atelier in der Villa Stuck gehen dafür als bestes Beispiel durch. Der 150. Geburtstag Franz von Stucks war Anlass sich auch in anderen Künstlerhäusern umzuschauen die vom jeweiligen Künstler als Gesamtkunstwerk ihres Schaffens gesehen wurden…

Das Thema an sich wäre ausgesprochen vielversprechend, Kuratorin Margot Th. Brandhuber hat sich der gestellten Aufgabe auch mit viel Fleiß und Mühe gewidmet. In alter Manier wurde eifrig gesammelt, gehängt, durch das eine oder andere dreidimensionale Objekt ergänzt und jedes Künstlerhaus mit mindestens einer großformatigen Bildansicht vorgestellt. Buchstäblicher Gipfel der Ausstellungsgestaltung sind die in geometrischen Formen gehaltenen Architekturelemente über den Eingangsbereichen in das ‘jeweilige Künstlerhaus’, sprich durch Ausstellungswände steril abgeteilte Künstler-Kammern (im untersten Foto als halbrunder Aufsatz zu sehen). An Intensität gewinnt die Ausstellung nur im ersten Stock wo die Ausstellungsmacher auf die vorhandene Innenraumgestaltung aufbauen konnten und beispielsweise Max Ernst gekonnt präsentiert wird. Vielleicht wäre schon mit Kleinigkeiten wie spannungsreichen Wandfarben, geschickter Beleuchtung mehr zu erreichen gewesen – ein wirklich gutes Ausstellungsteam hätte aus diesem Thema ein sinnliches Erlebnis gemacht wie es ansatzweise im Obergeschoss zu spüren ist. Versöhnlich stimmt an dieser Ausstellung nur ein Gang durch die den Münchnern bleibenden Atelierräume von Stucks – immer wieder ein beeindruckender Moment in dem Kunst-Geschichte lebendig wird. Fazit: was auf dem Papier in Buchform wirkt, muss nicht zwangsläufig auch für die Wand spannend sein. Ohne Genaueres über die Austellungsgestalter zu wissen: vielleicht hätte man die Aufgabe nicht einem Grafiker anvertrauen sollen… ; )

Die Ausstellung »Im Tempel des Ich. Das Künstlerhaus als Gesamtkunstwerk« läuft noch bis zum 2. März in der Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60, München-Bogenhausen.

Ausstellungen, Kunst, Fotografie, Düsseldorf |  Düsseldorf lockt das kommende Wochenende vom 31. Januar bis 2. Februar mit dem Photo Weekend 2014 – mehr als 24 Galerien und Instutionen öffnen ihre Türen und präsentieren fotografische Arbeiten u.a. von Duane Michals, ganz unten mit ‘Chance Meeting’ aus dem Jahr 1970. Das obige Foto von Peter Bialorzeski gehört zu der Reihe ‘Heimat’, die die DZ Bank aus ihrer bedeutenden fotografischen Sammlung bestückt und damit auch die Auftaktseröffnung am Donnerstag Abend gestaltet.

Im rechten Flügel des ehemaligen NRW Forums wird zeitgleich die Ausstellung des amerikanischen Meisterfotografen Duane Michals (geb. 1932) eröffnet. Besonders bekannt geworden ist Michals durch seine Fotosequenzen, die er mit handgeschriebenen Texten ergänzt. Die Ausstellung zeigt Fotografien seit den späten 1950er Jahren und schließt ab mit seinen neuesten Werken, den sogenannten Tintypes. Hierbei handelt es sich um alte Fotoplatten, die Michals übermalt hat und die allesamt Unikate sind.

Internes, Kunst & Ausstellungen | An dieser Stelle einmal eine interne Info von der Designchen-Redaktion. Wir nehmen ja gerne Informationen zu nichtkommerziellen Ausstellungen und Themen entgegen, diese bitte an susanne@089verlag.de senden. Je besser aufbereitet die Infos sind, desto größer ist die Chance dass ich ‘anspringe’ ; ).

Einfach nur ein Einladungs-pdf hat so gut wie keine Chancen. Einladungskarte plus Hauptmotiv als Solofoto in ausreichender Auflösung schon eher. Der Grund dafür ist eigentlich recht banal: zuviel Typo auf Bild sieht als Flyer oder Einladungskarte gut aus, hier im Kontext wirken komplette Einladungskarten einfach zu unruhig und werden oft gleich zur Seite gelegt. Wenn dann noch ein Foto mit Hängung oder ein Foto eines interessanten Ausstellungsraum oder eine tolle Themenaufbereitung hinzu kommt sind wir wesentlich interessierter. Und wenn dann die Ausstellung noch verspricht spannend zu werden, dann ist Designchen gerne dabei…

Kunst, Ausstellungen, München | Offene Ateliers mit schon fast Kultstatus. Am Donnerstag, den 6. Februar ab 19 Uhr geht’s los und das ganze Gelände der Wiedefabrik steht wieder Kopf. Alle Ateliers und Künstler öffnen für die Winterausstellung ihre Türen, es wird gefeiert… Freitag dann von 19 – 22 Uhr, Sa 15 – 22 Uhr, der Ausklang am So von 14- 18 Uhr. Speis und Trank in Extra-Halle, Gastkünstlerin ist Barbara Bernrieder mit ‘Abstrakten Farbwelten’. Wiede-Fabrik, Rambaldistrasse 27, 81929 München

Ausstellungen, Fotografie, München | Der kleine Ausstellungsraum blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Blumenladen, Schusterwerkstatt, Café und Getränkekiosk. Seit 2009, vom kunstsinnigen Fotografen Hubertus Hamm unterstützt, ist daraus ein Ausstellungsraum für Fotokunst geworden. Die mittlerweile 14. Ausstellung zeigt Arbeiten auf Papier von Mathias Schmied – statt eines Pinsels nutzt er das Skalpell, schneidet heraus, fügt neu zusammen. Als Ausgangsmaterial dienen oft alte Pin up-Fotografien oder Comics, von denen jedoch in den Arbeiten nur Fragmente neu komponiert werden… Am 24. + 25.1. unterstützen Olivier Hölzl und Fran Dude mit einer Klanginstallation und Projektion vom LKW aus…  Headegg, von aussen einsehbare Galerie, quasi 24 Stunden geöffnet, Trogerstr. 19, München-Bogenhausen.

Kunst, Events, Maria-Einsiedel Bad, München | Die alten Betriebsstätten und Lokschuppen zwischen den Bahnstationen Maria Einsiedel , Thalkirchen und dem früheren Wohnhaus des Barockkünstlers Cosmas Damian Asam werden renoviert und einem neuen Zweck zugeführt. Bis dahin, genau genommen bis zum 9. März 2014, dienen die pittoresken Hallen als temporäre Kunsthallen. Warm anziehen ist angesagt!, denn charmant ist hier zugig…  Entwickelt von Künstlern aus vielen Städten und Ländern entstehen Biotope und Umlaufbahnen verschiedener Art, parallel dazu laufen Performances, Konzerte, Theater und Aktionen der Kulturjurte… Die Fotos hier stammen von der Eröffnung ‘Kunst im Bau 5 : Bahnen- zwischen Wallfahrtskirche und Zoo’ und zeigen eine Aktion der Kulturjurte München, Fotos u.a. von Nicola Abendschein. Das Opernfraktal ‘Feindtönung’ von Marcus Kaiser läuft noch bis zum 9. 2. jeweils Freitag und Sonntag von 17 bis 20 Uhr, Benediktbeuererstr.22.

Denkmal, Städtebau, Architektur, Kunst am Bau, München | So gesehen schaut sie ja ganz schön aus… ; ) Ansonsten überwiegt bei den Münchnern nach wie vor wohl eher Ratlosigkeit im gefühlten Umgang mit dieser Skulptur von Rita McBride am Effnerplatz. Während eine ähnlich markante Skulptur neueren Datums, der Walking Men an der Leopoldstr., die Herzen der Münchner im Sturm erobert hat, wird’s bei Mae West wohl eher die Zeit richten. Irgendwann gewöhnt man sich halt an alles… Fachleute sprechen von Bündelung der Dynamik dieses Verkehrsknotenpunktes Effnerplatz und darüber, dem Platz eine Mitte gegeben und als ’Stadtmarke’ im urbanen Kontext ein Wahrzeichen gesetzt zu haben… Der Normalbürger wehrt sich wahrscheinlich instinktiv dagegen einem hässlichen Platz mit dieser völlig bezuglosen* ‘Figur’ nichts entgegen gesetzt zu sehen, zumal die gitterartige, durchscheinende Struktur auch nicht gerade als Symphatieträger punktet. Was von weitem vielleicht noch funktioniert, greift beim Näherkommen so gar nicht mehr… Dabei lieben wir ‘Landmarks’  ; ))

*Den sehr konstruiert wirkenden Bezug über die aus Bayern stammende Mutter Mae Wests lassen wir an dieser Stelle einfach mal im Raum stehen…
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Fine Crafts, Ceramics, Keramik-Kunst, international | Zeitgenössische Keramik aus Schweden, zarte Neuinterpretationen bekannter Formen und Texturen. Keramik-Boxen mit oder ohne Deckel, neben pastellweiß innen auch in sanften Farben von Maria Kristofersson handgefertigt. Neben den Schachteln überzeugen Plates, die wie ein Handtuch gearbeitet sind, Uhren aus Keramik, Flaschen die wie Strandgut wirken.