Ausstellungen, München | Wunderbare Tapetenwelt – sie sind Spiegelbild der Mode, folgen historischen Vorbildern oder sind geprägt von aktuellem Zeitgeschehen, Fertigungstechniken und Kunst… Die neue Ausstellung in der Galerie Handwerk zeigt in erster Linie Tapeten die in Handdruckweise erstellt wurden, daneben aber auch Tapetenbücher und historische Tapeten die bis heute produziert werden… Wer wie wie wir diesem raumprägendem Papier erlegen ist und noch mehr wissen möchte folgt unseren hier hinterlegten farbigen Links zu der Buchempfehlungen Tapetenkunst von Sabine Thümmler, Die Tapete von Lesley Hoskins und Wandgestaltung de luxe in MünchenAusstellung Dienstag, 25. April 2017, 18.30 Uhr, Galerie Handwerk, Max-Joseph-Str. 4, Eingang Ottostraße, München-Centrum – die Ausstellung läuft bis zum 3. Juni 2017.

Papierkunst, Ausstellungen, Kunst, München | Kleines ‘Meet & Greet’ initiiert von der Agentur Toca me – für Künstler, Kreative und einfach auch nur Interessierte. Paper art-Objekte der Münchner Künstlerin Alexandra Lukaschewitz liefern ersten Gesprächsstoff und Hintergrundprojektion. Wir freuen uns darauf, war Alexandra über ihre Galerie Dog & Pony doch auch schon ‘Stoff’ für den von uns kuratierten Styleguide für die National Geographic und wir nutzen die Gelegenheit die dort falsch gedruckte Website zu korrigieren… Location heute Abend ab 19.30 Uhr: MATES , Thierschstraße 20, München-Lehel

Kunst, München | Die Färberei als Freiraum für Junge Kunst in München. Unser konkreter Tipp ist die noch bis zum 22. Januar laufende Ausstellung ‘Schwarz auf Weiss Teil 7’ mit dem Untertitel ‘A whiter shade of pale‘. Mehr zu der von Färberei-Mitbegründer Z-Rok kuratierten Ausstellung ––> hier... Geöffnet ist die Ausstellung «Schwarz auf Weiss – Teil 7» noch bis 22. Januar täglich von 16 bis 20 Uhr. Die Färberei, Claude-Lorraine-Str. 25 im Hof, München-Au

Ausstellungen, Handwerk, München | Faszination Leder und der Traum von lebenslanger Patina… Von der Tasche bis zum Schuh, über Buchbinderhandwerk bis zum Sattler- und im Feintäschnerhandwerk – die Ausstelluing in der Galerie Handwerk gibt sich gewohnt spannungs- und abwechslungsreich. Ganz unterschiedliche Lederarten können haptisch erfaßt und Meister-Werke bestaunt werden. Schon jetzt den Ausstellungsbeginn am 2. September vormerken. Mit Rahmenprgramm. Abgebildet von oben nach unten: Taschen von Bettina von Reiswitz, Brosche ‘Black Diamond’ von Sanna Svedestedt, Herrenschuh aus der Maßschuhmacherei Hennemann & Braun. Galerie Handwerk, Max-Joseph-Str. 4, Eingang Ecke Ottostrasse, München-Centrum

Embroidery, Textile Kunst, Stick-Textil-Kunst |  Alte Fotografien oder Journalbilder werden durch plastisch aufgesetzte Fäden geprägt. Der Blick wird fokussiert – wir sehen die alten Bilder so wie die niederländische Künstlerin Hinke Schreuders sie sieht: Perlen purzeln Tränen gleich durchs Bild, triste Bäume erhalten farbige Blüten, über Modepüppchen früherer Jahrgänge spannt sich ein beklemmendes Gitternetz… Das bestickte Papier wird auf Leinen aufgezogen. Stickerei als künstlerisches Medium zu etablieren gelingt der großartigen Künstlerin Hinke Schreuders spielend leicht… We love, love, love… Mehr Textile Kunst hier und hier.

Keramik-Kunst, Angewandte Kunst, München | Nordic Design ist in und hat dem italienischen Design längst den Rang abgelaufen – im BKV München wird veranschaulicht wie dänische Designer ihre künstlerische Formensprache finden. Die Angewandte Kunst aus Dänemark zeigt die Wurzeln der Accessoires, die wir morgen in den Münchner Design-Shops finden. Oben abgebildet ein Leuchtobjekt von Bettina Schorl, Schmuck unten von Josephine Winter. Vernissage 15.2. 2016, die Ausstellung läuft bis zum 13. Februar 2016 im Bayerischen Kunstgewerbeverein, Pacellistr. 6, München-Mitte

Goldschmiede, Silberschmiede, München | Bau & Roth laden ein zum spannenden Jahresausklang in ganz relaxter Atmosphäre ab Samstag, den 14.11. 2015 von 11 bis 23 Uhr – der Kontakt zu den Kunden ist dem Duo wichtig und soll ganz ohne Kaufdruck im Rahmen der Jahresausstellung gepflegt werden. Interessierte sind willkommen. Das Credo der Kreativen: mit Herz von Hand! Bis zum 24. Dezember sind Elke Bau und Philipp Roth für Ihre Kunden da, gerne auch zu persönlichen Terminen… Unten abgebildet zwei silberne Armreifen, ganz unten abgebildet zwei Steckringe, können einzeln  oder zusammen getragen werden, in vielen verschiedenen Farben, hier Tansania und Karneol. Bau & Roth, Pestalozzistr. 5, München-Gärtnerplatzviertel

Schmuck, München, Contemporary Jewellery | Bettina Dittlmann und Michael Jank stellen aus in der Galerie für Unikatschmuck und Designer-Schmuck von Isabella Hund. Eine interessante, geradezu archaische Ausstellung – an den vorgestellten Ringen wird nichts mehr hinzugefügt, nichts poliert, nichts gefeilt – es geht nur um die alte Handwerkskunst des Schmiedens. Das pure Metall dient als Grundlage dieses Ringschar ‘FÜRIMMERRINGE’, jeder Ring für sich ganz unvermischt geschmiedet, sei es Kupfer, Gold, Eisen oder anderen Edelmetallen. Bis zum 14.11. ist diese faszinierende Ring-Auswahl noch in der Galerie Isabella Hund zu sehen. Galerie Isabella Hund, Frauenplatz 13, Eingang Schäfflerstraße, München-Centrum

Kunst-Ausstellungen, Installationen | Licht wie aus Kathedralen oder dreidimensionale Mandalas… Kristallglassteine, Chrom-Plättchen und -Kugeln, Spiegel und optisches Glas, aber auch Malerei-Elemente sind die Bausteine Suzan Drummens Raum-Installationen. Manche der Installationen verschmelzen mit Landschaft, andere wirken wie der Blick in eine geheime Schatzschatulle mit arrangierter Edelstein-Sammlung, ganz andere wiederum, zumindest aus der Ferne, wie ein ganz banaler, farbenfroher Teppich. Bei näherer Betrachtung wird die visuelle Wahrnehmung auf eine harte Probe gestellt: die vielen Details und optischen Reize bewirken eine grandiose Desorientierung – zentrales Thema der Künstlerin.

Ausstellungen & Kunst, Fotografie, München | Damenmode der 1930er Jahre: das Stadtmuseum verdeutlkicht mit seiner Ausstellung den Spagat, den die Damenwelt der 1930er Jahre zwischen der Forderung nach Brauchtum durch das Regime, dem Biedermann-Klischee der aufopfernden Soldaten-Mutter und der Sehnsucht der modernen Frauen nach internationaler Mode zu stemmen hatten. Eleganz und Französische Modevorbilder wurden selbst nach Kriegsbeginn meist als weibliche Schwäche geduldet, schließlich präsentierte sich das NS-Regime nach außen hin gerne als weltläufig. Außerdem spielte die Modebranche in Deutschland eine bedeutende wirtschaftliche Rolle – wie z.B. die Deutsche Meisterschule für Mode München diesen Zwiespalt thematisierte zeigt die noch bis Mai 2016 laufende Ausstellung im Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1.